KOCHEXPERIMENTE: Superfood-Porridge

Ich liebe Porridge. Im Winter gibt es nichts Besseres, um damit energiereich in den Tag zu starten. Warm, wohlig, köstlich.

Ich probiere immer wieder neue Kreationen aus. Heute wurde es eine köstliche Version mit Superfoods. Power für Körper, Geist und Seele.

Für eine Portion diesen Power-Superfood-Porridge braucht ihr:

  • 50 g Haferflocken natur (die groben)
  • 150 ml (Milch oder Milchersatz: hier war es ungesüßte Mandelmilch)
  • gefriergetrocknete Erdbeeren nach Belieben + ein paar mehr für die Deko
  • getrocknete Heidelbeeren
  • ca. 5 g Açaí-Beeren in Pulverform
  • etwas Zimt und Vanillepaste
  • Ahornsirup nach Belieben (hier: 1 El)

Milch oder Milchersatz in einem Topf erhitzen, zuerst auf höchster Stufe, die getrockneten Früchte und kurz danach die Haferflocken dazugeben und gut umrühren. Die Hitze herunterschalten und solange köcheln lassen, bis der Porridge eingedickt ist. Vom Herd nehmen, dann die Gewürze und das Açaí-Beeren-Pulver dazugeben und gut durchrühren. Zum Schluss den Ahornsirup unterrühren. In eine Schüssel umfüllen und mit getrockneten Erdbeerstückchen garnieren.

Spirituell gesehen, schützt uns die lila Farbe der Açaí-Beere, die Erzengel Michael zugeordnet ist, vor negativer Energie von außen, reinigt negative Gedanken und hilft uns, uns wieder auf die Liebe zu fokussieren, damit wir wieder die Wunder im Leben anziehen, die wir brauchen. Die Mandelmilch reinigt unsere 7 Hauptchakren. (Quelle: Doreen Virtue, Robert Reeves: Nähre deine Intuition, IRISIANA Verlag 2017)

Ich wünsche Euch einen wunderbaren freudvollen Tag und sende

alles Liebe

Eure Caroline

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Der Duft von Schnee

Nebelgraues Dunkel umfängt mich auf meinem Weg heimwärts. Fluffige, weiße, dichte Schneeflocken fallen stetig und ruhig zu Boden und haben alles in kurzer Zeit in eine Winterlandschaft verwandelt. Meine Schuhe rutschen über den Boden. Ich bin noch nicht auf dieses ungemütliche Wetter eingestellt. Ich ziehe mir meine gestreifte Bommelmütze tiefer ins Gesicht, stecke meine Hände in meine schwarzen Handschuhe und tapse vorsichtig über die salzig-matschigen Gehsteige Richtung Park. Auf dem jungfräulichen Schnee auf dem Platz vor einem Haus hinterlasse ich mit meinen Schuhabdrücken ein riesiges Herz. Mein inneres Kind lächelt still vor sich hin. Die Geräusche sind gedämpft und unwirklich.

Endlich erreiche ich den Park. Ein Räumfahrzeug zieht geräuschvoll seine Schneisen über die Parkwege. Ich flüchte mich in die unberührte Decke aus glitzernder Pracht des Winters und stapfe mit meinen für dieses Wetter unpassenden Halbschuhen zu meinem Ritualbaum mitten auf der großen Wiese. Trotz dem anhaltenden Schneefalls halte ich inne und beginne mein kleines Ritual. Meine Sinne beginnen sich auszustrecken. Die Luft schmeckt ein wenig bitter, aber auch frisch und kalt. Der Schnee riecht nach Klarheit und Reinigung. Ich genieße die gedämpfte Stille bei geschlossenen Augen, bis plötzlich ein Knurren meine Konzentration stört und ich meine Aufmerksamkeit auf den Hund vor mir richte, der mich misstrauisch beobachtet. Die Frau lacht auf und zieht das Tier an der Leine weiter. Ich bleibe noch kurz für mich, dann bin auch ich bereit, um den Tag zu beginnen.

 

Caroline C. am 30.11.2017

KOCHEXPERIMENTE: Grünkohl beim Masseur

Ja, stellt Euch vor, so ein Grünkohl ist ein ganz schön verspanntes Gemüse. Ein riesiger Kopf voller krauser dunkel- bis hellgrüner Blätter legen sich dicht an dicht um den weißen, harten Strunk herum. Kein Wunder, dass er sich da auch gerne mal verwöhnen lässt. Hier muss man sich jedenfalls die Finger schmutzig machen. Also fröhlich ran ans Werk!

So funktioniert das Ganze:

  1. (lowcarb) Grünkohlchips:

Man nehme einen ganzen frischen, knackigen Grünkohl und befreie ihn vorsichtig von seinen Blättern bis nur mehr der Strunk üblich ist oder die Menge an Blättern reicht. Dann wasche man die Blätter und tupfe sie trocken. Dann geht es ans Eingemachte.

Etwas Olivenöl mit Salz mischen – ich habe Kräutersalz genommen -, die Hände darin eintunken und die Kohlblätter kräftig, aber achtsam damit einreiben und massieren, bis die Blätter sämtliche Verspannungen losgeworden sind oder man schon den Muskelkater in den Händen spürt. Je nach dem, was zuerst eintritt.

Man heize das Backrohr auf 120 °C Umluft vor, lege Backbleche mit Backpapier aus und lege dann die massierten Grünkohlblätter darauf. Dann ab damit in den Ofen. Am besten einen Kochlöffel zwischen die Backrohrtür klemmen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Man warte 15 min und achte darauf, dass die Blätter nicht zu braun werden. Dann umdrehen und wieder 15 min warten. Ja,ja, so eine Wellnessbehandlung dauert eben seine Zeit. Wenn es so weit ist, nehme man die Bleche heraus, lasse die getrockneten Blätter auskühlen und streue Kräuter und Gewürze nach Belieben drauf. In meinem Fall war das eine mediterrane, leckere Kräuter-Blüten-Salz-Mischung von Sonnentor.

2. (lowcarb) Grünkohlsalat:

Man nehme einen halben Grünkohlkopf, entblättere ihn, wasche die Blätter und tupfe sie wieder trocken. Dann schneide man die Blätter in mundgerechte Stücke, mische sie mit einer halben Avocado (zerdrückt) und fange an, die ganze Mischung fröhlich vor sich hin zu kneten bis die Mischung mindestens die Hälfte des Volumens verloren hat. Muskelkater kann sich bei ungeübten Grünkohlmasseurinnen einstellen.

Wenn der Grünkohl schon vor Wonne deutlich eingesunken ist, gebe man noch die Kerne eines halben Granatapfels dazu, Sonnenblumenkerne nach belieben – hatte ich nicht daheim, daher weggelassen – und den Saft der anderen Hälfte desselben Granatapfels oder extra Saft, so wie ich, dazu und vermische das Ganze gut miteinander. Eine Kältebehandlung im Kühlschrank, damit die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden, und dann aber an den Küchentisch und voller Freude verspeisen.

 

Grünkohl ist super gesund, die Mengen sollten aber nicht groß ausfallen, wenn man einen empfindlichen Bauch hat. Kohl enthält u. a. viel Vitamin K, C, B-Vitamine (u.a. B6) und viel Beta-Carotin, Kalium, Eisen und Kalzium (mehr als Milch), kein Fett und nur ganz wenige Kohlenhydrate. Magnesium aus dem Chlorophyll (grüner Pflanzenfarbstoff).

Quelle: Ingeborg Münzing-Ruef, „Kursbuch gesunde Ernährung“, Neuausgabe 2005, Verlag Zabert Sandmann

Also ab an den Herd und Kohlmasseurin werden!

Herzliche Grüße und viel Spaß

Eure Caroline

Winterpause

Ich genieße die wunderbare relative Stille am frühen Morgen auf dem Weg zum Park. Ich brauche sie jetzt so dringend. Mein kleines Ritual mache ich heute bei dem kleinen Baum mitten auf der großen Wiese. Ich wäre jetzt gerne dieser Baum, verwurzelt mit der Erde und mit mit den Ästen strecke ich mich in den Himmel und empfange die Energie des Kosmos. Meine Blätter sind schon abgefallen. Ich befinde mich schon in Winterpause. Nur das Hier und Jetzt zählt. Ich bin, die ich bin. Ein Baum im Park, auch wenn es nur für den einen Augenblick ist. Eins sein mit der Natur, dem Leben und allem, was ist.

Ich fühle mich überfordert, entnervt und übersensibel. Die Großstadt ist mir gerade zu laut, zu voll und zu gedrängt. In den Öffis fühle ich mich wie eine Sardine in der Dose. Ich arbeite zwar nur halbtags, aber selbst da ist mittlerweile in den U-Bahnen alles überfüllt. Ich lasse, wenn ich Zeit habe, oft zwei bis drei Züge fahren, bis ich mich halbwegs wohlfühlen kann, um einzusteigen. Die Leute nehmen keine Rücksicht, die Kinder noch weniger. Alles drückt, drängelt und schubst mich. Am liebsten möchte ich mich in eine Höhle verkriechen und den ganzen Tag lesen. Sogar die Museen sind voller Menschen. Die Vorweihnachtszeit zieht natürlich auch wieder die Touristenmassen in die Stadt. Nein, Rückzug ist angesagt. Ein Lichtblick ist die Zeit mit meinem Schatz. In seiner Nähe fühle ich mich geborgen und sicher. Angekuschelt an seinen wunderbaren Körper verfliegt die Zeit wie im Flug, und ich kann wieder etwas besser durchatmen. Ich freue mich schon, wenn wir heuer Weihnachten in Mariazell verbringen. Wandern mit Schneeschuhen oder ohne, je nach Schneelage. Kuscheln, die große Kerzengrotte der Kirche genießen. Einfach toll.

 

WEGE ZUR ACHTSAMKEIT: Morgenrot

Auch die kalte, dunkle Zeit des Jahres hat ihre Vorteile. Besonders jetzt, da die Zeitumstellung war. Ich hatte heute auf dem Weg durch den Park die Chance ein wunderbares Morgenrot zu bewundern. Rosa, orange, rot. Im Sommer ist es meist schon zu spät, wenn ich unterwegs bin, um es zu sehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass mir Kochen wieder mehr Spaß macht und ich das Kuscheln mit meinem Schatz noch mehr genieße als sonst. Wenn wir uns gegenseitig wärmen, dann fühle ich mich rundherum wohl und geborgen und nichts auf der Welt ist in dem Moment noch wichtig. Nur mein Schatz und ich im Hier und Jetzt.

Herzliche Grüße

Eure Caroline

Dan Brown und das Lesefieber

Tief versunken in den Thriller liege ich auf dem Sofa und lese. Kaum etwas kann mich ablenken, ich bin in einer anderen Welt. Das Wetter hat seinen Tribut gefordert. Was gibt es aber Schöneres, wenn ich schon krank zu Hause bleiben muss, als den ganzen Tag Tee zu trinken, in meiner warmen Kuscheldecke am Sofa zu kuscheln und ein Buch zu lesen? Besonders so ein unglaublich fesselndes wie der neue Thriller von Dan Brown „ORIGIN“.

Wissenschaft und Religion im ewigen Wettstreit. Die Frage nach dem „Woher kommen wir?“ und dem „Wohin gehen wir?“. Ein Wissenschaftler und Futurologe, der diese beiden Fragen nachweislich beantwortet haben will, und kurz vor seiner alles umstürzenden Präsentation in Spanien vor den Augen der ganzen Welt ermordet wird, der Symbologe Prof. Robert Langdon mittendrin. Eine wilde Jagd durch Spanien beginnt, um die Präsentation doch noch der Welt zugänglich zu machen. Nicht immer ist klar, wer Freund, wer Feind ist. Spannende Wendungen, fesselnd geschrieben und voller interessanter Fakten. Da konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Immer weiter, noch ein Kapitel und noch eines. Schon früh habe ich einen ersten Verdacht, wie die Geschichte ausgehen wird. Ich kann es nicht lassen, ich habe gestern Nachmittag die letzten rd. 250 Seiten gelesen. Ja, mein Verdacht hat sich bestätigt, wenn auch das Motiv nicht gestimmt hat. Ich bin neugierig, ob ihr auch dahinter kommt!

Das nächste Buch kommt bestimmt…

Herzliche Grüße

Eure Caroline

Auf mein Kommando: Platz!

Heute Früh im Park war mehr los als sonst, obwohl ich immer ungefähr zur gleichen Zeit dort bin.

Besonders fiel mir eine Frau mit ihrem jungen Hund auf. Sie versuchte ihm mit Hilfe von Klicker und Leckerli ein paar Grundkommandos beizubringen.

Der Hund hatte keine sonderliche Lust dazu. Die Frau befahl mit viel zu freundlichem Ton, er solle „Platz“ machen. Der Hund setzte sich hin. Die Frau wieder: „Platz“, der Hund schaute sie fragend an. Dann zog die Frau ihr Ass im Ärmel und hielt ein Leckerli unter die Schnauze des Tieres, um es zu der gewünschten Gegenleistung zu bewegen. Tatsächlich, der Hund legte sich hin. Ein spätes „Klick“ als Bestätigung folgte. Die Frau umkreist das Tier, befahl immer wieder „Platz“ zu machen und bediente dazu den Klicker. Der Hund folgte ihren Bewegungen mit dem Kopf, blieb aber brav liegen. So weit, so gut.

Nächste Stufe: die Frau entfernte sich und wollte, dass das Tier liegen bleibt. Was machte der Hund? Statt aufzustehen, begann er auf dem Boden vorwärts zu robben. Ein köstlicher Anblick, ich musste schmunzeln. Welch kluges Tierchen! Die Frau war darüber eindeutig weniger erfreut als ich und rannte zum Hund zurück, um wieder mit ihrem „Platz“ von vorne zu beginnen.

Tiere sind wahrlich Komiker, wenn man sich die Mühe macht, sie zu beobachten.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag,

Eure Caroline