Dan Brown und das Lesefieber

Tief versunken in den Thriller liege ich auf dem Sofa und lese. Kaum etwas kann mich ablenken, ich bin in einer anderen Welt. Das Wetter hat seinen Tribut gefordert. Was gibt es aber Schöneres, wenn ich schon krank zu Hause bleiben muss, als den ganzen Tag Tee zu trinken, in meiner warmen Kuscheldecke am Sofa zu kuscheln und ein Buch zu lesen? Besonders so ein unglaublich fesselndes wie der neue Thriller von Dan Brown „ORIGIN“.

Wissenschaft und Religion im ewigen Wettstreit. Die Frage nach dem „Woher kommen wir?“ und dem „Wohin gehen wir?“. Ein Wissenschaftler und Futurologe, der diese beiden Fragen nachweislich beantwortet haben will, und kurz vor seiner alles umstürzenden Präsentation in Spanien vor den Augen der ganzen Welt ermordet wird, der Symbologe Prof. Robert Langdon mittendrin. Eine wilde Jagd durch Spanien beginnt, um die Präsentation doch noch der Welt zugänglich zu machen. Nicht immer ist klar, wer Freund, wer Feind ist. Spannende Wendungen, fesselnd geschrieben und voller interessanter Fakten. Da konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Immer weiter, noch ein Kapitel und noch eines. Schon früh habe ich einen ersten Verdacht, wie die Geschichte ausgehen wird. Ich kann es nicht lassen, ich habe gestern Nachmittag die letzten rd. 250 Seiten gelesen. Ja, mein Verdacht hat sich bestätigt, wenn auch das Motiv nicht gestimmt hat. Ich bin neugierig, ob ihr auch dahinter kommt!

Das nächste Buch kommt bestimmt…

Herzliche Grüße

Eure Caroline

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Auf mein Kommando: Platz!

Heute Früh im Park war mehr los als sonst, obwohl ich immer ungefähr zur gleichen Zeit dort bin.

Besonders fiel mir eine Frau mit ihrem jungen Hund auf. Sie versuchte ihm mit Hilfe von Klicker und Leckerli ein paar Grundkommandos beizubringen.

Der Hund hatte keine sonderliche Lust dazu. Die Frau befahl mit viel zu freundlichem Ton, er solle „Platz“ machen. Der Hund setzte sich hin. Die Frau wieder: „Platz“, der Hund schaute sie fragend an. Dann zog die Frau ihr Ass im Ärmel und hielt ein Leckerli unter die Schnauze des Tieres, um es zu der gewünschten Gegenleistung zu bewegen. Tatsächlich, der Hund legte sich hin. Ein spätes „Klick“ als Bestätigung folgte. Die Frau umkreist das Tier, befahl immer wieder „Platz“ zu machen und bediente dazu den Klicker. Der Hund folgte ihren Bewegungen mit dem Kopf, blieb aber brav liegen. So weit, so gut.

Nächste Stufe: die Frau entfernte sich und wollte, dass das Tier liegen bleibt. Was machte der Hund? Statt aufzustehen, begann er auf dem Boden vorwärts zu robben. Ein köstlicher Anblick, ich musste schmunzeln. Welch kluges Tierchen! Die Frau war darüber eindeutig weniger erfreut als ich und rannte zum Hund zurück, um wieder mit ihrem „Platz“ von vorne zu beginnen.

Tiere sind wahrlich Komiker, wenn man sich die Mühe macht, sie zu beobachten.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag,

Eure Caroline

 

WEGE ZUR ACHTSAMKEIT: Übergang

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Der Park liegt still und einsam da, nur ein paar Tauben beobachten mein kleines Ritual mitten auf der großen Wiese. Der Erdgeruch steigt mir in die Nase, ich lausche der frühmorgendlichen Geräuschkulisse. Ich kann den nahenden Herbst schon riechen, fühlen und sehen. Die Gärtner haben den Beeten schon ein herbstliches Gewand geschenkt. Die riesigen Gräser geben sich sanft dem Wind hin, der ihnen von fremden Ländern erzählt. So friedlich ist es hier. Ich genieße diese paar Minuten in aller Frühe ganz für mich allein.

Alles Liebe

Eure Caroline

Fledermäuse und Wildschweine

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Wildschwein: junger Eber, entdeckt: 25.08.17, Lainzer Tiergarten, Wien

Am Freitag Abend besuchten mein Papa, mein Schatz und ich den Lainzer Tiergarten in Wien 13, um an einer Fledermausführung teilzunehmen.

3 Stunden durch den finsteren Lainzer Tiergarten, mit Taschenlampen und Ultraschalldetektoren ausgerüstet, auf der Suche nach den Jagdgebieten der Fledermäuse.

Da die Fledermäuse viel zu schnell unterwegs waren, erwischte ich leider nur diesen hübschen Burschen hier (s. Foto). Die Wildschweine waren sehr aktiv in dieser Nacht, sogar ein paar Frischlinge konnten wir im Unterholz entdecken.

Wien ist Fledermaushauptstadt mit 20 Arten, Österreich beheimatet insgesamt 28 Arten.

Der kleinste heimische Vertreter dieser Säugetierunterordnung ist die Mückenfledermaus. Die 2. kleinste, die Zwergfledermaus, passt auf einen ausgestreckten Daumen.

Unsere sympathische Führerin Birgit Rotter, Zoologin, erzählte uns zuerst allerhand Interessantes über diese süßen Säugetiere, von Experimenten, Irrglauben und falschen Mythen und zeigte uns auch Anschauungsmaterial dazu. Da durfte die Erwähnung von Vampiren natürlich auch nicht fehlen.  Die Hauptakteure dieser Wanderung ließen sich nicht lange bitten und zeigten uns tolle Flugmanöver. Mit den Ultraschalldetektoren konnten wir sie auch bei ihrer Futtersuche belauschen. Dann machten wir uns auf den Weg zu den beliebten Jagdrevieren, je nach Art sind diese unterschiedlich, in unserem Fall z. B. einen See. danach ging es retour zum Startpunkt beim Eingangstor zum Tiergarten.

Manche Arte fliegen über weite Strecken, um passende Winterquartiere zu finden. ähnlich der Zugvögel gibt es also auch Zugfledermäuse.

Übrigens: der Mythos, Fledermäuse würden in die Haare fliegen, stimmt nicht! Da müssten schon ein Schwarm Heuschrecken im Haar sitzen!

Ganz liebe Grüße und einen wunderbaren Tag wünscht Euch allen

Eure Caroline

 

Urlaubsreif hoch 3

Ja, ich freue mich jetzt schon ganz besonders auf meinen Urlaub mit meinem Schatz. Nur mehr zwei Wochen, dann geht es endlich los.

Die erste Woche wird besonders abenteuerlich. Da werden wir mit dem selbstgelenkten Pferdewagen durch die Puszta/Ungarn fahren. Dazu werden wir natürlich einen Tag intensiv eingeschult werden und fahren auch immer in der Kolone mit anderen Urlaubern, damit wir uns gegenseitig helfen können, falls es Probleme geben sollte. Auch lernen wir, wie das Pferd zu versorgen haben. Übernachtet wird jeweils in einem anderen Reiterhof in den Wagen, die mit Betten, Küche, Kühlbox und Geschirr ausgestattet sind.

Pferde sind so wunderbar sensible Tiere, die sehr gute Interpreten der menschlichen nonverbalen Kommunikation sind, und genau und unmittelbar zeigen, wem sie vertrauen und wem nicht. Auch unter diesen Tieren gibt es ca. 15-20% hochsensible/hochsensitive Individuen, aber auch bei Katzen oder Hunden ist diese Eigenschaft bekannt.

In Bosnien kamen wir zufällig an einem Campingplatz mit einer Herde Pferde vorbei. Ich stieg aus und näherte mich langsam, aber sicher den Tieren. Plötzlich kam ein riesiger schwarzer Hengst zu mir und ließ sich u. a. am weichen, sensiblen Maul streicheln. Ein magischer Moment. Ich wollte gar nicht mehr weg. Ich wäre gerne dort geblieben. 🙂

Die 2. Woche verbringen wir im wunderschönen Salzkammergut und wollen dort abhängig vom Wetter ein paar Klammen und Aussichtsberge bewandern. Nach Möglichkeit gehen wir auch irgendwo paddeln. Wir werden von Linz ein Auto nehmen, damit wir flexibel sind. Übernachtet wird auf einem Bauernhof in der Nähe vom Attersee mit eigenem Seezugang. Ich liebe einfach die Einfachheit, die Natur und die Tiere. So kann ich mich am besten erholen. Aktiv, nicht nur faul in der Sonne liegen, aber auch genüsslich frühstücken, lesen und die intensive Zweisamkeit genießen. Wunderbar!

Herzlichst,

Eure Caroline

SCHNAPPSCHUSS: Sonnenhut

Sonnenhut 2017 komp
Sonnenhut, entdeckt in 1020 Wien am 06.07.2017

Sind diese Blumen nicht herrlich anzusehen, wie sie ihre Köpfe der Sonne entgegen recken und sich strecken, um möglichst viel Licht aufzunehmen? Ich habe sie heute bei meinem Spaziergang durch den Park entdeckt und konnte nicht widerstehen, sie zu fotografieren. Ist mir auch gut gelungen, wie ich finde. 🙂

Herzliche Grüße und eine wunderbare Zeit

Eure Caroline